Sechs Jahre später
Was von neun mutigen Prognosen übrig blieb, und wohin es als Nächstes geht
Vor sechs Jahren habe ich behauptet, künstliche Intelligenz könne nicht kreativ sein. Als Beleg diente mir ein nachgemaltes Rembrandt-Gemälde, erzeugt von einer Software, die Pinselstriche und Farbpalette des Malers analysiert hatte. Mein Fazit damals: ein logisch-mathematisches Ergebnis, keine echte Kreativität. Sechs Jahre später erzeugen Millionen Menschen täglich Bilder, Musik und Texte mit genau den Werkzeugen, die ich damals so klar abgegrenzt hatte. Guter Anlass, den ganzen Artikel noch einmal durchzugehen, nicht nur diesen einen Satz.
In Die Zukunft gehört den Mutigen habe ich 2020 neun Themen benannt, die aus meiner Sicht die kommenden Jahre prägen würden: digital, mobil, datengeprägt, intelligent, automatisiert, antizipierend, virtuell, plattformorientiert, roboterisierend. Manche davon sind eingetroffen, fast genau wie gedacht. Andere kamen an, nur über einen anderen Weg, als ich erwartet hatte. Eine Einschätzung würde ich heute nicht mehr so schreiben. Der zweite Teil dieses Artikels schaut fünf Jahre nach vorn, dorthin, wo sich schon jetzt die größten Lücken zwischen damaliger Erwartung und heutiger Realität auftun.
Die Einschätzung, die nicht mehr standhält
Fangen wir mit dem unbequemsten Punkt an. 2020 zählte ich Intuition, Emotion, Kreativität, Phantasie und Empathie zu den Fähigkeiten, die künstliche Intelligenz zumindest vorerst nicht leisten könne. Die Next-Rembrandt-Software galt mir als Beleg dafür, nicht dagegen.
Seit 2022 haben sich Bildgeneratoren, Sprachmodelle und Musiksoftware so stark verbreitet, dass die Debatte eine andere geworden ist. Es geht kaum noch darum, ob eine Maschine überhaupt etwas hervorbringen kann, das wie Kreativität wirkt. Es geht darum, wie Menschen und Software zusammenarbeiten, in Agenturen, Redaktionen und Designstudios, die diese Werkzeuge inzwischen selbstverständlich einsetzen. Ob das philosophisch echte Kreativität ist, bleibt eine offene Frage. Praktisch hat sich die Grenze, die ich 2020 so entschieden gezogen habe, deutlich verschoben.
Eine Prognose, die man nicht mehr guten Gewissens wiederholen kann, ist ehrlicher als eine, die man einfach stehen lässt.
Falsches Gerät, richtige Richtung
Die zweite Prognose betraf mobile, tragbare und hörbare Technik. Ich lag damit nicht falsch, nur beim Gerät. Die große Wette der Branche waren jahrelang VR- und AR-Headsets. Apple verkaufte von seiner Vision Pro 2025 gerade einmal 45.000 Einheiten, deutlich weniger als im Jahr zuvor, und Meta mit dem Quest-Headset musste ebenfalls Rückgänge hinnehmen. Der gesamte Markt für VR- und Mixed-Reality-Headsets brach 2025 laut Marktforschung um über 40 Prozent ein. (The Register, Januar 2026)
Was stattdessen durchgestartet ist: Smart Glasses. Meta und der Brillenhersteller EssilorLuxottica verkauften 2025 über sieben Millionen smarte Brillen, mehr als dreimal so viele wie im Jahr davor. (CNBC, Februar 2026) Computing wird tatsächlich unsichtbarer, wie 2020 vermutet. Nur trägt man es auf der Nase, nicht vor den Augen als abgeschottetes Headset.
Genau wie erwartet
Die dritte Prognose, die fortschreitende Digitalisierung von Banking, Tourismus, Verwaltung, Bildung und Gesundheit, lässt sich am schnellsten abhaken. Sie ist eingetroffen, ohne große Überraschung. Online-Banking, digitale Buchungen und telemedizinische Angebote gehören heute zum Alltag, in einem Ausmaß, das 2020 noch diskutiert wurde und heute niemand mehr infrage stellt. Interessant ist daran vor allem, wie wenig interessant es inzwischen wirkt. Genau das ist das Kennzeichen einer Prognose, die sich vollständig erfüllt hat: Sie hört auf, eine Prognose zu sein, und wird zur Selbstverständlichkeit.
Smart, aber aus anderen Gründen
Auch die vierte Prognose, dass immer mehr Alltagsgegenstände vernetzt und intelligent werden, ist eingetroffen. Der Antrieb dahinter hat sich jedoch verschoben. 2020 dachte ich an technische Neugier: Menschen wollten ihr Zuhause smart machen, weil es möglich war. Aktuelle Marktbeobachtungen zeigen ein anderes Bild für 2026: Wachstum konzentriert sich zunehmend auf Heizungssteuerungen, Stromverbrauchsmessung und Sicherheitstechnik, getrieben von steigenden Energiekosten, nicht von Technikbegeisterung. Menschen kaufen smarte Thermostate, weil sie Geld sparen wollen, nicht weil sie von smarten Häusern geträumt haben.
Nicht aus Übermut automatisiert
Die fünfte Prognose betraf Automatisierung und Industrie 4.0. Auch hier hat sich der Antrieb verändert, deutlicher sogar als bei der Smart-Home-Entwicklung. Fast drei Viertel der deutschen Betriebe nennen heute den Fachkräftemangel als größte Herausforderung, mit einer erwarteten Lücke von rund 728.000 fehlenden Fachkräften bis 2027. (Profiling Institut, 2025) Drei Viertel der Beschäftigten sind mittlerweile überzeugt, dass Robotik genau diesem Mangel entgegenwirkt. (Robotikverband, 2025)
Bemerkenswert dabei: Die deutsche Robotik- und Automationsbranche selbst verzeichnete 2025 einen Umsatzrückgang von zehn Prozent. (Automationspraxis, 2025) Automatisierung wächst also nicht mehr aus Zukunftslust, sondern aus Personalnot, während die Anbieterseite selbst unter Druck steht. Das ist ein anderes Bild als 2020, aber kein widersprüchliches.
Die Bremse, die niemand einplante
Die sechste Prognose war die optimistischste von allen: Software würde unser Verhalten vorausahnen, bis hin zur automatischen Restaurantreservierung passend zum eigenen Geschmacksprofil. Genau diese Prognose hat eine Gegenkraft bekommen, die ich 2020 nicht auf dem Schirm hatte.
Seit Apples App Tracking Transparency von 2021 müssen Apps aktiv um Erlaubnis fragen, bevor sie Nutzer über verschiedene Dienste hinweg verfolgen dürfen. Die Auswirkungen reichen bis heute: Das deutsche Bundeskartellamt beschäftigt sich noch 2025 mit der genauen Ausgestaltung dieses Systems und den Wettbewerbsfragen, die daraus entstehen. (Bundeskartellamt, Februar 2025) Vorausschauende Software gibt es, aber sie kennt uns schlechter, als ich 2020 angenommen hatte, weil Plattformen und Regulierung ihr inzwischen Grenzen setzen.
Eine Prognose, die nur die Technik mitdenkt und nicht den Widerstand dagegen, ist eine halbe Prognose.
Die Wette, die nicht aufging, ganz in der Nähe der Wette, die aufging
Virtual und Augmented Reality habe ich 2020 als eigenständiges Thema behandelt, getrennt von der Mobil-Prognose weiter oben. In der Praxis gehören beide zusammen, und genau das macht diesen Fall besonders lehrreich. Die kostspieligen VR-Headsets von Apple und Meta blieben Nische, wie im Abschnitt zu mobilen Geräten bereits beschrieben. Die im Vergleich unauffälligeren Smart Glasses lösten dagegen genau das Versprechen ein, das VR-Brillen jahrelang schuldig blieben: eine Technologie, die im Alltag verschwindet, statt ihn zu unterbrechen.
Unbestritten in der Cloud
Die achte Prognose, dass Daten zunehmend cloudbasiert und plattformübergreifend vernetzt würden, ist eingetroffen, in einem Ausmaß, das heute kaum noch als Prognose gilt. Cloud-Infrastruktur ist längst die Standardarchitektur für Unternehmen jeder Größe, mit einer weiterhin wachsenden Investitionsdynamik der großen Anbieter. Die von mir 2020 mitgedachte Sorge um eine kaum steuerbare Datensammlung über Anbietergrenzen hinweg ist ebenfalls aktuell, nur inzwischen weniger als abstrakte Zukunftsangst, mehr als konkretes Thema für Datenschutzbehörden und Kartellämter, siehe den vorigen Abschnitt zum Tracking.
Roboter, nur anders verteilt als gedacht
Die letzte Prognose betraf Roboter im Alltag. Auch hier trifft die Richtung, nicht die genaue Ausprägung. Serviceroboter für private Haushalte wuchsen 2024 um elf Prozent auf fast 20 Millionen verkaufte Einheiten weltweit, den mit Abstand größten Anteil daran haben Saug- und Mähroboter. (International Federation of Robotics, 2025) Kein Roboter, der Restaurants bucht, aber ein Roboter, der den Boden wischt, während wir arbeiten.
Auf der anderen Seite entsteht gerade die nächste Welle: humanoide Roboter. Tesla hat nach eigenen Angaben über 50.000 Optimus-Einheiten produziert, Figure AI meldet über 10.000 Einsätze in Partnerlagern, und erste Anbieter wie 1X kündigen humanoide Haushaltsroboter zur Miete an. Ob diese Zahlen den nächsten Sprung tatsächlich einleiten oder eine weitere überzogene Erwartung sind, lässt sich heute noch nicht sicher sagen. Genau darin liegt die Verbindung zum Ausblick, der jetzt folgt.
Was in den kommenden fünf Jahren wahrscheinlicher wird
Die neun Prognosen von 2020 zeigen ein Muster: Am ehesten falsch lagen die Einschätzungen, die eine Technik isoliert betrachteten, ohne Gegenkräfte wie Regulierung, Kosten oder schlicht Nutzerpräferenz mitzudenken. Am ehesten richtig lagen jene, die eine breite Richtung beschrieben, ohne sich auf ein einzelnes Gerät oder eine einzelne Umsetzung festzulegen. Für die kommenden fünf Jahre versuche ich, aus genau dieser Lehre heraus vorsichtiger, aber konkreter zu werden.
Bei generativer KI erwarte ich weniger eine neue technische Revolution als eine Konsolidierung der Frage, die 2020 noch akademisch klang: Was genau bedeutet Urheberschaft, wenn Mensch und Maschine gemeinsam produzieren? Diese Frage wird in den kommenden Jahren juristisch und gesellschaftlich verhandelt, nicht nur technisch.
Bei Wearables rechne ich damit, dass sich die Verschiebung von Headsets zu Brillen fortsetzt, bis Computing tatsächlich so beiläufig wird, wie es 2020 vorhergesagt wurde, nur eben über Brillen, Ohrhörer und ähnlich unauffällige Formen, nicht über sperrige Headsets.
Bei automatisierter Produktion wird der Fachkräftemangel voraussichtlich der stärkere Treiber bleiben als jede technische Verlockung, mit der Konsequenz, dass Robotik dort am schnellsten wächst, wo Personal am knappsten ist, nicht dort, wo Budget am größten ist.
Und bei vorausschauender Software erwarte ich ein Nebeneinander aus zwei Gegenbewegungen: mehr technische Fähigkeit auf der einen Seite, mehr regulatorische Einhegung auf der anderen. Beide Kräfte werden voraussichtlich gleichzeitig stärker, nicht die eine auf Kosten der anderen.
Die humanoiden Roboter aus dem letzten Abschnitt sind dabei der spannendste offene Fall. Sollten sie tatsächlich in fünf Jahren so verbreitet sein, wie es die aktuellen Ankündigungen suggerieren, wäre das die größte Verschiebung seit dieser gesamten Artikelreihe. Sollten sie es nicht sein, reiht sich diese Prognose neben die VR-Brille von 2020 ein, technisch beeindruckend, kommerziell überschätzt.
Die beste Prognose ist nicht die, die am mutigsten klingt. Es ist die, die in fünf Jahren noch stimmt.
Was komplett neu dazukommt
Die neun Themen von 2020 waren eine Liste dessen, was sich absehbar weiterentwickeln würde. Vier Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre gehören nicht in diese Kategorie, sie kamen 2020 in dieser Form schlicht nicht vor.
Die erste betrifft KI-Systeme selbst. Bislang beantwortete generative KI Fragen und lieferte Entwürfe, ein Mensch entschied den nächsten Schritt. Gartner nennt für 2026 sogenannte Multiagent-Systeme als einen der zehn wichtigsten Technologietrends: mehrere spezialisierte KI-Agenten, die eigenständig zusammenarbeiten, um komplexere Aufgaben zu erledigen, ohne bei jedem Zwischenschritt auf eine menschliche Freigabe zu warten. (Gartner, Oktober 2025) Das ist ein anderer Schritt als der, den ich 2020 unter "Intelligent" beschrieben habe, es geht nicht mehr nur um vernetzte Geräte, sondern um Software, die selbst Handlungsketten plant.
Die zweite Entwicklung führt die Automatisierungs- und Robotik-Themen von oben zusammen, in einer Kombination, die 2020 getrennt gedacht wurde: Physical AI, also KI-Modelle, die nicht nur Text oder Bilder verarbeiten, sondern direkt Roboter, Drohnen und Produktionsanlagen steuern. Auch das führt Gartner als eigenständigen Trend für 2026. (Gartner, Oktober 2025)
Die dritte Entwicklung, Quantencomputing, verlässt gerade den reinen Forschungsstatus. IBM hat im November 2025 einen konkreten Fahrplan vorgelegt: Der neue Nighthawk-Prozessor mit 120 Qubits soll bis Ende 2026 einen belastbaren Quantenvorteil bei realen Anwendungen wie Molekülsimulation oder Optimierungsproblemen erreichen, ein eigens dafür entwickelter Tracker soll den Fortschritt öffentlich nachvollziehbar machen. (IBM Newsroom, November 2025) Ob dieser Zeitplan hält, wird sich erst zeigen, die Richtung allein war 2020 noch kein Thema für einen Marketingartikel.
Die vierte Entwicklung ist die am weitesten von der Marktreife entfernte, aber am schwersten zu ignorieren: Gehirn-Computer-Schnittstellen. Neuralink will laut Elon Musk 2026 in die Serienproduktion gehen und den chirurgischen Eingriff weitgehend automatisieren, ein kommerziell verfügbares Produkt gibt es bislang trotzdem nicht, alle Implantate laufen noch unter Forschungsprotokollen. (Reuters, Dezember 2025) Für Marke und Marketing ist das heute noch zu früh, um konkret zu werden. In fünf Jahren könnte sich das ändern.
Was Trendforscher für die kommenden Jahre sehen
Es lohnt sich, neben den eigenen Beobachtungen auch zu schauen, wie professionelle Zukunftsforscher die kommenden Jahre einschätzen, nicht um deren Prognosen unkritisch zu übernehmen, sondern um den eigenen Blickwinkel zu erweitern.
Das Zukunftsinstitut, gegründet von Trendforscher Matthias Horx, beschreibt in seinem Megatrend-Update für 2026/2027 eine Beschleunigung: Technologische Umbrüche, geopolitische Verschiebungen und veränderte Kundenbedürfnisse wirken demnach schneller, dichter und stärker aufeinander als zuvor. (Zukunftsinstitut, 2026) Horx selbst spricht in einer Kolumne aus dem Juni 2026 vom Ende der Zukunft, wie wir sie kannten, und meint damit nicht das Ende der Entwicklung, sondern das Ende der Vorstellung, sie ließe sich linear fortschreiben. (Horx Future GmbH, 2026) Das deckt sich mit der Lehre aus dem Rückblick weiter oben: Gerade die geradlinigsten Prognosen von 2020 hielten am wenigsten.
Der World Economic Forum Future of Jobs Report rechnet bis 2030 mit 92 Millionen wegfallenden und 170 Millionen neu entstehenden Stellen, unter dem Strich ein Plus von 78 Millionen. (World Economic Forum, Januar 2025) Getrieben wird das laut Bericht vor allem von drei Kräften: KI und Datenverarbeitung, Robotik und Automatisierung sowie Energieerzeugung und -speicherung. Die dritte Kraft taucht in keiner der neun ursprünglichen Prognosen auf, was zeigt, wie stark die Energiewende inzwischen auch digitale Berufsbilder mitprägt.
Für Unternehmen und Marken heißt das zusammengenommen: Es reicht nicht mehr, eine einzelne Technologie zu beobachten. Wer heute plant, sollte eher fragen, welche Fähigkeit in fünf Jahren gebraucht wird, als welches Gerät sich durchsetzt, eine Lehre, die sich aus dem gesamten Rückblick dieses Artikels ziehen lässt.
Was von diesen neun Themen bleibt, ist weniger eine Liste von Treffern und Fehlschlägen als eine Erinnerung daran, wie Prognosen tatsächlich funktionieren. Sie liegen selten komplett richtig oder komplett falsch. Sie unterschätzen fast immer die Gegenkräfte, die eine Entwicklung bremsen, und überschätzen fast immer das einzelne Gerät, an dem sie sich festmachen. Wer das weiß, schreibt beim nächsten Mal nicht mutiger, aber genauer.
Ihr habt eigene Prognosen, die ihr gerne noch einmal gegenlesen würdet, oder seht einzelne Punkte anders? Ich freue mich über den Austausch. Schreibt mir gerne über das Kontaktformular oder kommentiert den Artikel.
Credits: Hero-Bild KI-generiert
Praxischeck: Wie man eigene Prognosen ehrlich überprüft
Die wenigsten Unternehmen und Autoren schauen sich alte Prognosen noch einmal an. Genau das lohnt sich.
1. Alte Aussagen wiederfinden
Gibt es überhaupt ein Dokument, eine Präsentation oder einen Artikel, in dem eine Prognose schriftlich festgehalten wurde?
Praxisfrage: Wo würdet ihr eure eigene Prognose von vor fünf Jahren überhaupt noch finden?
2. Zwischen falsch und anders unterscheiden
Ist eine Einschätzung nicht eingetroffen, oder ist sie eingetroffen, nur anders als gedacht?
Praxisfrage: Welche eurer alten Annahmen würdet ihr heute in der Sache für falsch halten, nicht nur im Detail?
3. Die eigene Fehleinschätzung benennen
Wird eine widerlegte Aussage offen korrigiert, oder verschwindet sie stillschweigend?
Praxisfrage: Traut ihr euch, eine frühere Einschätzung öffentlich zu revidieren?
4. Gegenkräfte einplanen
Wurden bei der ursprünglichen Prognose mögliche Gegenbewegungen mitgedacht, etwa Regulierung oder Nutzerwiderstand?
Praxisfrage: Welche Kraft könnte eine aktuelle Prognose in fünf Jahren ausbremsen?
5. Alte Artikel aktualisieren statt löschen
Bleibt ein überholter Inhalt online, unkommentiert, oder wird er sichtbar eingeordnet?
Praxisfrage: Wie viele eurer eigenen Inhalte sind seit Jahren unverändert online, obwohl sich die Faktenlage geändert hat?
6. Aus Korrekturen lernen
Fließt eine erkannte Fehleinschätzung in die nächste Prognose ein, oder wiederholt sich derselbe Denkfehler?
Praxisfrage: Was würdet ihr bei eurer nächsten Prognose bewusst anders anlegen?
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